Aktuell

EnergieOlympiade

EnergieOlympiade 2014 ff.

Alles neu macht der Mai - und so erfährt die EnergieOlympiade derzeit eine Auffrischung. Das Logo, die Bildsprache, eben alle Kommunikationselemente werden überarbeitet. Bewerbungen sollen künftig noch leichter direkt online möglich sein.  Deshalb: Fertig machen zum Start, die nächste Ausschreibung kommt noch in diesem Jahr, nur etwas später als gewohnt (voraussichtlich nach der Sommerpause). Nicht verändert werden dagegen die Inhalte: Weiterhin können sich Kommunen mit ihren guten Energiesparprojekten und –ideen um das ansehnliche EKSH-Preisgeld bewerben und anderen Kommunen im Land als Vorbild dienen. Alle Kommunen werden schriftlich rechtzeitig zum Neustart informiert.

EnergieOlympiade 2013: Zieleinlauf mit sechs Siegern und weiteren Preisträgern in Kiel

Bargteheide, Flensburg, Kiel, der Kreis Segeberg und die Gemeinden Henstedt-Ulzburg und Sprakebüll (Kreis Nordfriesland) sind die Sieger der diesjährigen EnergieOlympiade in Kommunen. 61 innovative Projekte in den Disziplinen Energieeffizienz-Projekte, Gebäude-Benchmarking und Zukunftsfähige Wärmeversorgung waren in der sechsten Wettbewerbsrunde seit 2007 angetreten. Auf die Sieger, die von Energiewendeminister Dr. Robert Habeck geehrt wurden, warten insgesamt 80.000 Euro an Preisgeldern.

Mehr lesen in der Presseinformation aus Anlass der Siegerehrung am 11. November 2013 in Kiel und in der Broschüre "Energiewinner 2013" mit Informationen über alle Projekte.

Zu den Bildern der Veranstaltung (ZIP-Ordner) gelangen Sie hier.
Die Nutzung der Bilder ist frei, wir bitten jedoch um Quellenangabe: "EKSH/Henrik Matzen".

Das Teilnehmerfeld 2013

Für die vergößerte Detailansicht bitte auf die Karte klicken

Legende

Energieeffizienz-Projekte

Gebäude-Benchmarking

Zukunftsfähige Wärmeversorgung


Der Film zur EnergieOlympiade 2013


Disziplin 1: Energieeffizienz-Projekte

In der Disziplin "Energieeffizienz-Projekte" gibt es 3 x 10.000 Euro Preisgeld zu gewinnen in den Kategorien

  • Große technische Maßnahme (Investitionsbedarf über 50.000 Euro)
  • Kleine technische Maßnahme
  • Organisatorische oder Verhaltensmaßnahme.

Zusätzlich wird in der Disziplin "Energieeffizienz-Projekte" ein Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für GreenIT-Projekte vergeben. Wer seinen Wettbewerbsbeitrag zugleich in der Kategorie "Kleine technische Maßnahme" anmeldet, hat die Chance, beide Preise abzuräumen.

Nordhastedts Bürgermeister Jürgen Hinz vor der neuen Mehrzweckhalle in Passivhausbauweise

Kategorie "Große technische Maßnahme"

In der Kategorie "Große technische Maßnahme" werden Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 50.000 Euro ausgezeichnet. Ein Beispiel aus der Wettbewerbsrunde 2011/2012 ist die neue Mehrzeckhalle in Nordhastedt, die in Passivhausbauweise gebaut wurde. Die Gemeinde erhielt dafür den Siegerpreis in dieser Kategorie.

Rainer Otto und Anke Wetzel (v.l.), Stadt Heide, in einem Aufzug des Rathauses, der mit LED's ausgerüstet wurde
Einer von vielen neuen Kleindurchlauferhitzern in Norderstedter Schulen

Kategorie "Kleine technische Maßnahme"

In dieser Kategorie gab es in der Vergangenheit viele clevere Wettbewerbsbeiträge, angefangen von plietschen Helfern zur Vermeidung von Wasserlecks ("Wasserwächter") über LED-Beleuchtung an Straßen und in kommunalen Gebäuden oder Zeitschaltuhren für PC's. Beispiele im Bild: Effiziente Beleuchtung in Aufzügen des Heider Rathauses und sparsame Kleindurchlauferhitzer in Norderstedter Schulen.

Gymnasium Kronshagen

Kategorie "Organisatorische und Verhaltensmaßnahme"

Gesucht werden in dieser Kategorie Projekte, die zum Tun anregen. Beispiel Kronshagen: Die Gemeinde hat ein besonderes Anreizsystem, verbunden mit einer speziellen Organisationsform entwickelt, um in ihren Einrichtungen, vor allem Schulen, Energieeinsparungen durch Nutzerverhalten zu fördern und zu belohnen. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag siegte die Kommune im Jahr 2012.

Disziplin 2: Gebäude-Benchmarking

71,6 kWh pro Quadratmeter und Jahr, das ist der Spitzen-Energiekennwert, den die Gemeinde Flintbek in der Diziplin Gebäude-Benchmarking 2012 erreicht hat. Dafür hat Flintbek den Strom- und Wärmeverbrauch von acht kommunalen Liegenschaften gemessen. Messen und sich mit anderen Kommunen vergleichen, das ist die sportliche Herausforderung in der Disziplin "Gebäude-Benchmarking". Das beste Ergebnis wird auch 2013 mit einem Preisgeld von 10.000 Euro belohnt. Unter allen Teilnehmern werden zusätzlich zwei Prämien à 2.500 Euro verlost. 71,6 kWh ist zwar eine Benchmark, aber nur eine relative. Auch wenn der eigene Kennwert am Ende höher ist, hat eine Kommune Gewinnchancen - was zählt, ist der Vergleich unter den Mitbewerbern.

Disziplin 3: Zukunftsfähige Wärmeversorgung (NEU!)

Erstmals werden bei der EnergieOlympiade gebäudeübergreifende Projekte oder Konzepte der Wärmeversorgung der Kommunen prämiert. Die gemeinsame Versorgung mehrerer Gebäude über Wärmenetze ermöglicht zum Beispiel, die Kraft-Wärme-Kopplung als besonder effiziente Form der Energiegewinnung zu nutzen. Dem vom von der Jury am besten bewerteten Wettbewerbsbeitrag winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro.

Sonderpreis "Kommunales Ehrenamt Energie" (NEU!)

Zum ersten Mal werden bei der EnergieOlympiade bis zu fünf engagierte Ehrenamtler gewürdigt, die sich im Nebenamt oder in der Freizeit um die Förderung kommunaler Energieprojekte verdient gemacht haben. Vorschlagsberechtigt sind ausschließlich kommunale Funktionsträger. Auf die Preisträger warten attraktive Sachpreise.

EnergieOlympiade - Die Jury

Hans Joachim Am Wege, Schleswig-Holsteinischer Gemeindetag, Kiel
Heidrun Buhse, Innenministerium, Kiel
Hans Eimannsberger, Investitionsbank Schleswig-Holstein/Energieagentur, Kiel
Samiah El Samadoni, Schleswig-Holsteinischer Landkreistag, Kiel
Ralf Radloff, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Kiel
Cornelia Rösler, Deutsches Institut für Urbanistik, Köln
Dr. Dag Schulze, Klima-Bündnis, Frankfurt
Prof. Dr.-Ing. Ilja Tuschy, Fachhochschule Flensburg
Claudia Viße, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Kiel
Dietmar Walberg, Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, Kiel
Marc Ziertmann, Städteverband Schleswig-Holstein, Kiel

Die Geschäftsführung der EKSH ist ebenfalls Mitglied der Jury.

EnergieOlympiade - Die Partner

Die Initiative e-ko - Energie in Kommunen und die Schleswig-Holsteinische EnergieOlympiade werden durchgeführt und finanziert von der EKSH und getragen von den Partnern Landesregierung, Kommunale Landesverbände, Investitionsbank/Energieagentur und Klimabündnis Frankfurt.

 

EnergieOlympiade - Die Dokumentation

161 Teilnehmer aus allen Kreisen und kreisfreien Städten mit 244 Projekten in fünf Wettbewerbsrunden seit 2007, das ist die bisherige Bilanz der EnergieOlympiade. Wir haben auf einer Dokumentations-Seite alles Wissenswerte aus fünf Jahren zusammengestellt. Die Seite bietet eine ausführliche Projektdatenbank, Siegerlisten, ein Archiv mit Vorträgen und einen Film. Viel Spaß beim Stöbern!

Zur Dokumentations-Seite

Ansprechpartner:
Dr. Klaus Wortmann
Tel.: 0431 9805-880
E-Mail: wortmann@eksh.org

Termine

Termin

Energie-Radtour

Sa, 23.08.2014

SHeff-Z mobil auf der Norla

Do, 04.09.2014 - So, 07.09.2014

Kommunale Green IT

Mi, 01.10.2014

SHeff-Z

Energieausstellungen gibt es in fast jeder Stadt. Die SHeff-Z-Ausstellung in Neumünster an den Holstenhallen ist anders!

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