Promotionsstipendium

Ein Förderprogramm für Masterabsolventinnen und -absolventen von Hochschulen

Mit dem EKSH-Promotionsstipendium werden seit 2013 herausragende Hochschulabsolventen mit Master-Abschluss gefördert, die an einer Hochschule in Schleswig-Holstein auf dem Gebiet Energie und Klimaschutz ein Forschungsprojekt bearbeiten und promovieren wollen.

Die Forschungsarbeit muss das Ziel unterstützen, energiebedingte Emissionen in den Bereichen Wärme, Strom und Mobilität zu verringern und soll einen Bezug zum Land Schleswig-Holstein haben. Förderfähig sind anwendungsorientierte, technisch ausgerichtete Arbeiten sowie ökonomisch-sozialwissenschaftliche Themen.

Pro Jahr gibt es ein bis zwei Bewerbungsrunden für neue Stipendien. Über die Auswahl der Stipendiaten entscheidet die Geschäftsführung der EKSH nach Empfehlung einer fachkompetenten Jury.

Die EKSH-Promotionsstipendien im Überblick
Forschungsthema - Stipendiat/in - Betreuer/in (blau: neu, grün: laufend, grau: abgeschlossen)
State-of-art external cost modelling in the broader valuation context
Franziska Dettner/Prof. Hohmeyer, Uni Flensburg
Impact of Green Entrepreneurship on Economic Welfare
Thomas Neumann/Prof. Hohmeyer, Uni Flensburg
Modellierung und Auslegung von verlustoptimalen Permanentmagnetsystemen für effiziente hochtourige elektrische Antriebe
Mike Königs/Prof. Löhlein, HS Flensburg, Uni Kiel
Mykoremediation von Klärschlamm und Gülle
Daniel Akira Stiebeling/Prof. Labes, HS Flensburg, Uni Kiel
Klimabilanz von integrierter low-input-Weidemilchproduktion in Schleswig-Holstein
Marie-Sophie Rose Eismann/Prof. Taube, Uni Kiel
Freisetzung von klimarelevanten Spurengasen aus typischen Böden Schleswig-Holsteins - Mitigationsstrategien und Aufklärung der Wirkungen von Nitrifikationshemmern nach der Applikation von Biogasgärrückständen
Yafei Guo/Prof. Mühling, Uni Kiel
Entwicklung eines leichtgewichtigen hydraulisch-pneumatischen Schwungradsystems für Rotoren von Windenergieanlagen
Laurence Alhrshy/Prof. Jauch, HS Flensburg
Projektbericht
Neue Geschäftsmodelle für Biogasanlagen nach Auslaufen der EEG-Förderung
Daniel Schröer/Prof. Latacz-Lohmann, Uni Kiel
Klimaschutz und Resilienz durch kommunale Suffizienzpolitik im ländlichen Raum
Marius Hübler/Prof. Klepp, Uni Kiel
Industrie 4.0 - Selbststeuerungskonzepte zur Optimierung der Energieeffizienz und CO2-Minderung in der automatisierten Fertigung
Sebastian Scholz/Prof. Meisel, Uni Kiel
Nanostrukturierte Solarzellen zur Integration in Zweifachverglasung
Jan Schardt/Prof. Gerken, Uni Kiel
Optimierung von aerodynamischen Profilen für Windturbinenflügel mittels numerischer Simulation bei hoher, natürlicher Einströmturbulenz
Brandon Lobo/Prof. Schaffarczyk, FH Kiel
3D-strukturierte Kohlenstroff-Schwefel Gerüstmaterialien als neuartiges und nachhaltiges Kathodenmaterial für Hochenergie Lithium-Schwefel Akkumulatoren
Helge Krüger/Prof. Adelung, Uni Kiel
Projektbericht
Stability Analysis and Control of a Distribution Grid with High Penetration of Wind Energy
Federico Cecati/Prof. Liserre, Uni Kiel
Auswirkung der Energiewende auf Immobilien- und Pachtpreise
Marvin Schütt/Prof. Rehdanz, Uni Kiel
Projektbericht
Management offener Innovationsprozesse in der Energiewirtschaft
Dr. Julia Kroh/Prof. Schultz, Uni Kiel
Projektbericht
Investitionsentscheidung privater Haushalte für Photovoltaik
Anke Jacksohn/Prof. Rehdanz, Uni Kiel
Projektbericht
Wind farm control strategies
Shahab Asadollah/Prof. Liserre, Uni Kiel
Projektbericht
Algorithmus-gesteuertes Optimierungsverfahren für WEA*
Robert Rudolf/Prof. Faber, HS Flensburg
Projektbericht
Aktive thermische Regelung von Leistungshalbleitermodulen
Dr.-Ing. Johannes Falck/Prof. Liserre, Uni Kiel
Projektbericht
WEA-Turm-Konzept mit Azimutlager im Turmfuß
Dr. Achim Struve/Prof. Faber, HS Flensburg
Projektbericht
Regelbares Schwungrad in einer WEA
Sebastian Hippel/Prof. Jauch, HS Flensburg
Projektbericht
„Smart Energy“ für kommunale Energieversorger
Dr. Heiner Lütjen/Prof. Schultz, Uni Kiel
Projektbericht
Klimaschutzförderung und privater Energieverbrauch
Dr. Dragana Nikodinoska/Prof. Schröder, Uni Kiel
Projektbericht
Akzeptanz von Maßnahmen zur Energiewende
Swantje Sundt/Prof. Rehdanz, Uni Kiel
Projektbericht
Carsharing und Multimodalität, Elektromobilität
René Schönfelder/Prof. Leucker, Uni Lübeck
Projektbericht

FAQ

In der Regel wird ein EKSH-Promotionsstipendium für max. drei Jahre gewährt. In den ersten beiden Jahren beträgt das monatliche Stipendium 1.400 Euro, im dritten Jahr erhöht es sich auf 1.500 Euro.

Für Promotionsstudierende, die im Rahmen eines von der EKSH geförderten FuE-Projektes mit maximal zwei Jahren Laufzeit beschäftigt sind, besteht die Möglichkeit eines Anschlussstipendiums für das dritte Jahr. Der Fördersatz beträgt 1.500 Euro monatlich.

Das Stipendium begründet kein Arbeitsverhältnis und stellt kein Entgelt im Sinne des § 14 SGB IV dar und ist deshalb nach § 3 Nr. 44 EStG steuerfrei. Für die Kranken- und Sozialversicherung muss der Stipendiat oder die Stipendiatin selbst sorgen.

Das EKSH-Promotionsstipendium setzt voraus, dass keine weiteren Stipendien bezogen oder sozialversicherungspflichtige Einkünfte erzielt werden. Verdienste durch wissenschaftliche Tätigkeiten sind hingegen möglich, dürfen jedoch die Zuverdienstgrenze von 6000 Euro netto pro Jahr nicht überschreiten.

Die Sachmittel von insgesamt bis zu 4.500 Euro bei einem dreijährigen Stipendium dürfen z. B. für Material- oder Druckkosten, Reisekosten oder Teilnahmegebühren genutzt werden, die im Zusammenhang mit der Dissertation anfallen. Die Ausgaben sind jeweils nach einem Jahr und zum Abschluss des Stipendiums formlos nachzuweisen.

Für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres wird eine Kinderzulage gezahlt. Für das erste Kind wird ein Betrag von monatlich 400 Euro und für jedes weitere Kind ein Betrag von monatlich 100 Euro gewährt.

Ansprechpartner

Dr. Klaus Wortmann
Projektleiter, EnergieOlympiade, Energieeffizienz, EKSH-Promotionsstipendium
Telefon: 0151 61343271