HWT Energie und Klimaschutz

Ein Förderprogramm für Hochschulwissenschaftler:innen

Ziel des Programms „HWT Energie und Klimaschutz“ ist die Förderung der Zusammenarbeit von Hochschulwissenschaftler:innen mit Unternehmen. HWT steht für Hochschule-Wirtschaft-Transfer. Gefördert werden können Projekte, in denen eine für das Land Schleswig-Holstein relevante Fragestellung zu den Themen Energieproduktion und Klimaschutz, Energieverbrauch und Energieeffizienz oder Energieversorgung und Energiewirtschaft bearbeitet wird. Antragsberechtigt sind Hochschulen des Landes Schleswig-Holstein.

Für eine Antragsvorbereitung ist eine "Kleinförderung" in Höhe von max. 5 T€ pro Vorhaben möglich. Anträge hierfür sind formlos an die EKSH-Geschäftsführung zu stellen.

Nächster Antragsstichtag: 1. März 2023

Zur Richtlinie und zum Antragsformular   FAQ

Alle HWT-Projekte im Überblick
Forschungsthema - Antragsteller:in - Unternehmenspartner (blau: neu, grün: laufend, grau: abgeschlossen)
PERLE: Performanceverbesserung und Energieeinsparungen durch Reinforcement LEarning im Bereich Gebäudetechnik am Bespiel einer Aquakulturhalle
Prof. Dr. Klass Völtzer (FH Westküste) & Fieles Dithmarscher Kältetechnik (Marne)
Kurzinfo

Projektkosten: 157.588,69 Euro

EKSH-Förderung: 149.688,69 Euro

Laufzeit: 01/2023 – 12/2024

 

Im Rahmen des Projekts sollen mithilfe energieoptimierter Regelung des Raumklimas in möglichst vielen Gebäuden verbessert werden. Im Vorhaben PERLE soll für die Regelung ein hochmoderner Ansatz genutzt werden - das Reinforcement Learning.

GWPuSH: Einsatz von Großwärmepumpen für die Gebäudeheizung in Schleswig-Holstein
Prof. Dr. Oliver Opel (FH Westküste) & Verband der Schleswig- Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (Reinbek)
Kurzinfo

Projektkosten: 165.687,82 Euro

EKSH-Förderung: 149.119,06 Euro

Laufzeit: 01/2023 – 12/2024

 

Im Rahmen des Projekts soll das Potential einer Wärmebereitstellung über Großwärmepumpen basierend auf vorhandenen und teilweise neu erhobenen Daten ermittelt werden. Grundlegend hierfür ist die Recherche bezüglich des Fortschritts und der Marktverfügbarkeit von Großwärmepumpen sowie deren Betriebsparameter.

KEKUK: Kognitive Einflussfaktoren der Klima- und Umweltschutz-Kommunikation
Prof. Dr. Petra Dickel (FH Kiel) & HanseWerk AG (Quickborn)
Kurzinfo

Projektkosten: 160.200 Euro

EKSH-Förderung: 150.000 Euro

Laufzeit: 01/2023 – 12/2024

 

Im Rahmen des Projekts soll ein experimenteller Ansatz mittels Eyetracking verwendet werden, um kognitive Verzerrungen in der Klima- und Umwelt-Kommunikation zu erforschen.

Effi-DED: Energieeffizienter Betrieb von DED-Maschinen
Prof. Dr.-Ing. Marc Alexander Mattes (FH Kiel) & OPEN MIND Technologies AG (Wessling)
Kurzinfo

Projektkosten: 180.000 Euro

EKSH-Förderung: 150.000 Euro

Laufzeit: 01/2023 – 12/2024

 

Im Rahmen des Projekts soll eine Erarbeitung und prototypische Umsetzung von spezifischen Zyklen für die Programmierung von DED-Bearbeitungsstrategien erfolgen, um industrielle Fertigungsprozesse effizienter zu gestalten.

Hocheffiziente Energieumwandlung durch den Einsatz von KI
Prof. Dr. Ulf Schümann (FH Kiel) & Danfoss Silicon Power GmbH (Flensburg)
Kurzinfo

Projektkosten: 149.912 Euro

EKSH-Förderung: 187.390 Euro

Laufzeit: 11/2022 – 10/2024

 

Im Rahmen des Projekts soll mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) der Entwicklungsprozess für hoch-effiziente Leistungsmodule optimiert werden. Die Forschung soll den Wirkungsgrad von leistungs-elektronischen Wandlern verbessern und somit zum Gelingen der Energiewende beitragen.

Intelligente Bahntechnik mittels Techniken des Maschinellen Lernens
Prof. Dr. Olaf Landsiedel (CAU Kiel) & ZÖLLNER Signal GmbH (Kiel)
Kurzinfo

Projektkosten: 187.500 Euro

EKSH-Förderung: 150.000 Euro

Laufzeit: 01/2023 – 12/2024

 

Im Rahmen des beantragten Forschungsprojekts sollen neue Ansätze für intelligente Bahntechnik mittels Techniken des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz entwickelt werden. Ins-besondere ist es das Ziel, neuartige Ansätze zur Detektion von einfahrendem Bahnverkehr zu entwickeln und somit die klimaneutrale Mobilität zu stärken.

Reduzierung des CO2-Bedarfs von Hochbauwerken in Schleswig-Holstein
Profes. S. Görtz und F. Gerder-Rohkamm (FH Kiel) & GM.SH, Ingenieurteam Trebes und bbp : Architekten bda (Kiel)
Kurzinfo

Projektkosten: 172.570 Euro

EKSH-Förderung: 149.820 Euro

Laufzeit: 09/2022 – 01/2024

 

Im Rahmen des Projektes „Reduzierung des CO2-Bedarfs von Hochbauwerken in Schleswig-Holstein“ soll gemeinsam mit Partnern aus der Hochbaupraxis in Schleswig-Holstein durch umfassende CO2-Bilanzen ein Überblick bzw. Transparenz über den CO2-Verbrauch für die Erstellung typischer Hochbaukonstruktionen geschaffen werden. Anschließend sollen Einflussfaktoren des hohen CO2-Bedarfs extrahiert und konkrete Maßnahmen ausgearbeitet werden, um den CO2-Bedarf von Hochbauwerken möglichst kostenneutral zu senken.

Offene Optimierung sektorgekoppelter regionaler Energiesysteme am Beispiel des IES Dörpum
Prof. P.-Y. Oei (Uni Flensburg) & EcoWert 360° (Flensburg)
Kurzinfo

Projektkosten: 157.987 Euro

EKSH-Förderung: 149.987 Euro

Laufzeit: 09/2022 – 08/2024

 

In dem Vorhaben OptIES Dörpum sollen neben den lokalen Herausforderungen der Energiewende auch die nationalen Herausforderungen durch eine Einordung der kommunalen Bestrebungen in das nationale Energiesystem wissenschaftlich analysiert werden.

Biogas ReaL: Optimierung der Umstellung von Biogasanlagen auf Reststoffe aus der Landwirtschaft
Prof. H. Uellendahl (HS Flensburg) & Biomethan Osterby
Kurzinfo

Projektkosten: 160.000 Euro

EKSH-Förderung: 150.000 Euro

Laufzeit: 10/2022 – 09/2024

 

Im Rahmen des Projekts „Biogas ReaL“ sollen Forschungsaufgaben zur Optimierung des Biogasprozesses auf der Basis von Gülle und anderen Reststoffen aus der Landwirtschaft sowie der Methanisierung von CO2 des erzeugten Biogases zusammen mit grünem Wasserstoff im kontinuierlichen Betrieb im Pilotmaßstab durchgeführt werden.

ECO.SHARE: Energieoptimiertes Corporate CarSharing von Elektrofahrzeugen in SH
Prof. T. Franke (Uni Lübeck) & StattAuto (Lübeck)
Kurzinfo

Projektkosten: 187.497,68 Euro

EKSH-Förderung: 149.997,68 Euro

Laufzeit: 09/2022 – 09/2024

 

Das Ziel des Projekts ECO.SHARE ist es, ein genaues Verständnis der nutzerbezogenen Stellschrauben für ein energieoptimiertes Corporate E-CarSharing in Schleswig-Holstein zu erlangen und mit entsprechenden nutzerzentrierte Assistenzansätzen zu adressieren. Basie-rend auf ersten vorliegenden Forschungsergebnissen in verwandten Anwendungskontexten und den Überlegungen zu den strukturellen Säulen eines energieoptimierten E-CarSharings in Firmenkundensettings, werden im Projekt ECO.SHARE drei zentrale EcoSharing-Enabler adressiert: (1) Auslastungsoptimierung, (2) EcoCharging-Optimierung, und (3) EcoDriving-Optimierung.

FARMfuture: Post-fossile Landwirtschaft
Prof. M. Schüler (TH Lübeck) & Westhof Bio-Gemüse (Friedrichsgabekoog) und Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein - Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp (Blekendorf)
Kurzinfo

Projektkosten: 150.373,08 Euro

EKSH-Förderung: 136.923,08 Euro

Laufzeit: 07/2022 – 06/2024

 

In dem Projekt „Post-fossile Landwirtschaft - FARMfuture“ soll demonstriert werden, dass mit Hilfe eines landwirtschaftlichen Energie- und Stoffstrommanagements ein Verzicht auf fossile Inputs umgesetzt werden und so ein positiver Beitrag zur Treibhausgasreduktion im primären Sektor geleistet werden kann.

ParShip: Untersuchungen zu Partikelemissionen bei der Verbrennung von Schiffskraftstoffen unterschiedlicher Qualitäten und zu Möglichkeiten deren Reduzierung mittels Scrubbertechnologie
Prof. W. Vith (HS Flensburg) & PureteQ A/S (Svendborg, DK)
Kurzinfo

Projektkosten: 180.000 Euro

EKSH-Förderung: 150.000 Euro

Laufzeit: 01/2022 – 03/2024

 

Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens stehen detaillierte Untersuchungen zu Partikelemissionen nach der Verbrennung von unterschiedlichen Kraftstoffen (Schweröl, Diesel, synthetische Kraftstoffe) im Bereich der Schifffahrt. Mithilfe einer an der Hochschule Flensburg im Jahr 2020 in Betrieb genommenen Forschungsanlage zur Reinigung von Schiffsabgasen soll dabei festgestellt werden, welche Partikel bei dem Einsatz verschiedener Kraftstoffe bei unterschiedlicher Motorenauslastung in die Atmosphäre ausgestoßen werden und welche Umweltrelevanz die jeweiligen Partikel hinsichtlich der Partikelgröße und der chemischen Zusammensetzung aufweisen. Zusätzlich zielt das Forschungsvorhaben da-rauf ab, den Scrubbereinsatz als Nassfilter zur Reduzierung der Partikelemissionen auch für solche Kraftstoffe zu bewerten, bei deren Nutzung ein Scrubbereinsatz von gesetzlicher Seite bisher nicht gefordert ist.

CERO2: Szenarienentwicklung für die emissionsoptimierte Energieversorgung einer Fernwärmestadt
Prof. D. Volta (HS Flensburg) & Stadtwerke Flensburg
Kurzinfo

Projektkosten: 187.500 Euro

EKSH-Förderung: 150.000 Euro

Laufzeit: 01/2022 – 12/2023

 

Das Projektziel ist die vergleichende Gegenüberstellung verschiedener Versorgungsszenarien für den zukünftigen Betrieb des Heizkraftwerkes der Stadtwerke Flensburg. Für die Region ist die Reduktion des Primärenergieeinsatzes und der Treibhausgasemissionen von prägnanter Bedeutung. Wegen der hohen Anschlussrate wirkt das Heizkraftwerk als Stellschraube über das Stadtgebiet hinaus. Optimierungsmaßnahmen beeinflussen somit die gesamte Region positiv. Über die Region hinaus können die Ergebnisse des Projekts von anderen Energieversorgungsunternehmen zur Transformation des Versorgungssystems genutzt werden.

MVDC-Opt: MVDC-Kurzkupplung zur optimierten Nutzung der vorhandenen Netzinfrastruktur
Prof. R. Schütt (FH Westküste) & Bündnis von Versorgungsbetrieben (HanseWerk, Stadtwerke Elmshorn, Stadtwerke Heide, Stadtwerke SH, Versorgungsbetriebe Elbe sowie ARGE-Netz)
Kurzinfo

Projektkosten: 180.000 Euro

EKSH-Förderung: 150.000 Euro

Laufzeit: 01/2022 – 12/2023

 

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, typische Netzkonstellationen in der Mittelspannungsebene zu identifizieren, geeignet zu beschreiben, zu systematisieren und zu untersuchen, für welche Konstellationen und Randbedingungen der Einsatz einer MVDC-Kurzkupplung denkbar ist. Die identifizierten Konstellationen sollen mit Hilfe der Simulation umfangreich berechnet und untersucht werden. Die Untersuchungen sollen die offenen Fragen für den Einsatz aufzeigen und Lösungshinweise entwickeln, auf Basis dessen die Netzbetreiber in ihre Netzplanung einsteigen können, um die Abschaltung von erneuerbaren Energien zu reduzieren.

Refurbishing / Second Life von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge
Prof. C. Weber (FH Kiel) & Lüdemann & Sens (Norderstedt)
Kurzinfo

Projektkosten: 165.288 Euro

EKSH-Förderung: 135.168 Euro

Laufzeit: 01/2022 – 12/2023

 

Durch die flächendeckende Einführung batteriebetriebener Fahrzeuge, spielt das Thema Refurbishing / Recycling von Batteriesystemen eine immer stärkere Bedeutung. In dem Forschungsprojekt soll ein Diagnosesystem für Batterien für Elektroautos entwickelt werden, das den späteren, gezielten Austausch einer defekten Zelle in einem Batteriemodul ermöglicht. Das Projekt adressiert wichtige Aspekte in Hinblick auf die Energieeffizienz und die nachhaltige Nutzung wertvoller Ressourcen.

KI-basiertes Forecasting und Microforecasting von Energieerzeugung und -verbrauch in dezentralen Strukturen
Profes. Meier, Schneider und Luczak (FH Kiel) & Gemeindewerke Heikendorf und SWKiel Netz GmbH
Kurzinfo

Projektkosten: 188.139,20 Euro

EKSH-Förderung: 148.139,20 Euro

Laufzeit: 07/2021 – 06/2023

 

Zum Erreichen der Energiewende ist es wichtig, mit möglichst exakten Prognosen die Stromnetze geeigneter auszulegen und zu schalten, Kraftwerkskapazitäten effizienter zu planen und Stromspeichertechnologien sinnvoller einzusetzen. In dem Forschungsprojekt sollen unter Einsatz von künstlichen neuronalen Netzen und klassischen Prognoseverfahren hybride Lösungen konzipiert und angewendet werden. Hierfür werden am Beispiel eines regionalen Niederspannungsnetzes Modelle entwickelt, die an spezielle örtliche Gegebenheiten anpassbar sind.

Drehmomentbasierte Zerspanungsoptimierung (DrehOpt)
Prof. Mattes (FH Kiel) & Saveapp (Werther)
Kurzinfo

Projektkosten: 180.176,98 Euro

EKSH-Förderung: 149.776,98 Euro

Laufzeit: 06/2021 – 05/2023

 

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Bereitstellung von absolut bezogenen Drehmomentdaten auf Basis vorhandener Antriebsströme für die Steigerung der Energie-effizienz hergestellter Bauteile.

CO2-Bilanzierung und Optimierung von Brückenbauwerken
Prof. Görtz (FH Kiel) & Ingenieurbüro Mohn (Melsdorf)
Kurzinfo

Projektkosten: 213.025 Euro

EKSH-Förderung: 149.900 Euro

Laufzeit: 07/2021 – 03/2023

 

Ziel des Projekts ist es, für typische Brückenbauwerke, wie sie zukünftig in Schleswig-Holstein erstellt werden, konkrete Maßnahmen auszuarbeiten, wie der CO2-Bedarf eines Brückenbauwerks möglichst kostenneutral um etwa 20 bis 25 Prozent gesenkt werden kann.

Hochtemperaturwärmepumpen in der Nah- und Fernwärmeversorgung – Technologie-perspektive für den kurz und mittelfristigen Einsatz in multivalenten Systemen
Prof. Tuschy (HS Flensburg) & ARCTOS Industriekälte(Sörup)
Kurzinfo

Projektkosten: 177.365 Euro

EKSH-Förderung: 141.892 Euro

Laufzeit: 07/2021 – 06/2023

 

Ziel des Projekts ist es, auf Basis eines breit angelegten und methodisch einheitlichen Vergleichs die kurz- und mittelfristig aussichtsreichsten Technologiekonzepte für Hochtemperaturwärmepumpen in der Nah- und Fernwärmeversorgung zu identifizieren.

Warmwasserbereitung als Hemmschuh der Energiewende im Gebäudebereich
Prof. Opel (FH Westküste) & PPF Ingenieure (Hamburg)
Kurzinfo

Projektkosten: 157.894,63 Euro

EKSH-Förderung: 150.000,00 Euro

Laufzeit: 01/2021 – 12/2022

 

In dem Projekt wird der Forschungsfrage nachgegangen, wie es gelingen kann, Wärmepumpen verstärkt zur Warmwasserbereitung einzusetzen. Trotz hoher Energieeffizienz scheitert dies bislang daran, dass aus hygienischen Gründen hohe Temperaturen benötigt werden. Außerdem sollen nach § 14a EnWG Wärmepumpen zu bestimmten Zeiten aus energiewirtschaftlichen Gründen wie Netzstabilität abschaltbar sein. Im Förderprojekt wird die Trinkwasserhygieneproblematik anhand von Praxisbeispielen wissenschaftlich untersucht. Konstruktive, technische und rechtliche Lösungen werden geprüft. Ergebnisse des Projekts sollen in technische Regelwerke einfließen.

Dimensionierung und Prognose der Umweltauswirkung der ATES Anlage Bremerskamp in Kiel
Prof. Dahmke (Uni Kiel) & Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (Kiel)
Kurzinfo

Projektkosten: 325.033,57 Euro

EKSH-Förderung: 145.033,57 Euro

Laufzeit: 01/2021 – 04/2024

 

Ziel des pilothaften Projekts ist es, mithilfe von Probebohrungen und numerischen Simulationen die Größe eines geplanten Wärmespeichers auf dem CAU-Gelände zu ermitteln und zu untersuchen bzw. zu prognostizieren, wie die thermischen, hydraulischen und hydrogeologischen Umweltauswirkungen des unterirdischen Speichers sein könnten. Die Ergebnisse sollen in einem Workshop für norddeutsche Behörden, Ingenieurbüros und Unternehmen sowie auf einer nationalen Tagung vorgestellt werden. 

Optimierung und Langzeiterprobung eines Mittelspannungsnetzanalysators
Prof. Hinrichs (FH Kiel) mit Prof. Liserre (Uni Kiel) & WEB Andresen (Breklum) und M.O.E. Moeller Operating Engineering (Itzehoe)
Kurzinfo

Projektkosten: 170.783,18 Euro

EKSH-Förderung: 140.783,18 Euro

Laufzeit: 06/2020 – 05/2022

 

Mit den Fördermitteln soll eine mobile Mess- und Analyseeinrichtung in einem Umspannwerk mit ausschließlicher Einspeisung aus erneuerbaren Erzeugungsanlagen hinsichtlich der Langzeitstabilität optimiert werden. Es werden Dauerversuche zur aktiven Oberschwingungsspannungsfilterung durchgeführt. Die Ergebnisse des Projekts sollen auf andere Anschlusspunkte und Regionen übertragbar sein und damit einen Beitrag zur Systemdienstleistungsfähigkeit von erneuerbaren Erzeugungsanlagen liefern.

COMBINATION: COmprehensive MoBility INtegrATION
Profes. Hardiman und Eckardt (FH Kiel) & NAH.SH (Kiel)
Kurzinfo

Projektkosten: 211.827,78 Euro

EKSH-Förderung: 149.827,78 Euro

Laufzeit: 06/2020 – 05/2022

 

Ziel des Projekts ist es, das Mobilitätsverhalten unterschiedlicher Zielgruppen dahingehend zu beeinflussen, dass eine Nutzungsverschiebung vom eigenen Auto hin zum öffentlichen Nahverkehr stattfindet. Es sollen entsprechende Angebote verhaltenswissenschaftlich geprüft und entwickelt werden, deren Umsetzbarkeit analysiert sowie Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Funktionalisierte Farbstoffe aus Mikroalgen für Solarzellen
Profes. Buczek und Elbing (TH Lübeck) & Sea & Sun Technology (Trappenkamp)
Kurzinfo

Projektkosten: 192.087,05 Euro

EKSH-Förderung: 149.782,05 Euro

Laufzeit: 03/2021 – 08/2023

 

In dem geförderten Projekt sollen Farbstoffsolarzellen aus Mikroalgen hergestellt und anschließend die Farbstoffe chemisch modifiziert werden, um die Effizienz und Langzeitstabilität der Solarzelle zu erhöhen.

Modularer Polygonturm für Windenergieanlagen
Prof. Keindorf (FH Kiel) & Hoesch Schwerter Profile (Schwerte)
Kurzinfo

Projektkosten: 168.483,80 Euro

EKSH-Förderung: 149.843,80 Euro

Laufzeit: 01/2020 – 09/2022

 

In dem Projekt soll eine technische Lösung für ein modulares Baukastenprinzip insbesondere für Türme von Windenergieanlagen gefunden werden, um noch größere Bauwerkshöhen realisieren zu können. Durch innovative Verbindungstechnik und längsorientierte Fertigung von ebenen Turmsegmenten sollen Umform- und Schweißprozesse während der Fertigungsphase eingespart werden.

Ableitung von Erfahrungswerten für FUNDEX Pfähle als Gründungselemente für Freileitungsmasten
Prof. Lüking (TH Lübeck) & König (Stade)
Kurzinfo

Projektkosten: 206.032,04 Euro

EKSH-Förderung: 148.688,04 Euro

Laufzeit: 01/2020 – 01/2023

 

In dem geförderten Projekt soll eine Bemessungslücke hinsichtlich der Pfahltragfähigkeit bei der Verwendung von FUNDEX Pfählen als Gründungselemente für Freileitungsmasten geschlossen werden. Bislang gibt es aufgrund fehlender Erfahrungswerte für norddeutsche Böden und nicht nur auf Druck, sondern auch auf Zug belastete Pfähle häufig kosten- und zeitintensive Pfahlprobebelastungen. Das Projekt soll dazu beitragen, die Bemessung und Ausführung von Stromtrassen zu beschleunigen.

Assistenzsystem für die energieeffiziente Bedienung von Werkzeugmaschinen
Prof. Mattes (FH Kiel) & UXMA (Kiel)
Projektbericht
Doppelt Schnell Doppelt Sicher
Prof. Liserre (Uni Kiel) & Danfoss Silicon Power (Flensburg) und ftcap (Husum)
Projektbericht
Digitale Transformation von Energieversorgungsunternehmen: Die Rolle der Mitarbeiter im Wandel
Prof. Schultz (Uni Kiel) & Stadtwerke Rendsburg, Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft VSHEW (Reinbek), RheinEnergie (Köln) und ESN EnergieSystemeNord (Schwentinental)
Projektbericht
Klimagerechte Schifffahrt in Schleswig-Holstein - KlimaSchiffSH
Prof. Hohmeyer, Uni Flensburg (Flensburger Schiffbau-Gesellschaft)
Projektbericht
Solarthermisch gestützte Nah- und Fernwärmeversorgung als Baustein der sektorengekoppelten Wärmewende in Schleswig-Holstein
Prof. Tuschy (HS Flensburg) & Stadtwerke Flensburg
Projektbericht
Energieeffiziente Energieversorgung Klinikum Flensburg
Prof. Volta (HS Flensburg) & Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt Flensburg
Projektbericht
Diagnosesystem für Batterien zur Beurteilung der Einsatzfähigkeit für die Startfähigkeit und den Betrieb von Spezial- und Sonderfahrzeugen
Prof. Weber (FH Kiel) & VINCORION | JENOPTIK Advanced Systems (Wedel)
Projektbericht
Steigerung der Energieeffizienz bei Getreideanlagen durch nachhaltige Prozessoptimierung bei Trocknung und Lagerung
Prof. Reckleben (FH Kiel) & RKL (Rendsburg)
Projektbericht
Nutzerzentrierte Potenzialsteigerung von E-CarSharing in Schleswig-Holstein (E.CarSHare+)
Prof. Franke, Uni Lübeck (StattAuto eG, Lübeck)
Projektbericht
Nutzung von Meiereiabwässern zur internen Substitution von Brennstoffen
Prof. Born, HS Flensburg (Meierei Horst eG; Schrader Pflanzen Handelsgesellschaft mbh & Co. KG, Kölln-Reisiek)
Projektbericht
Entwicklung eines Energiemanagementsystems unter Berücksichtigung reg. Erzeugungsanlage
Prof. Saiju, HS Flensburg (RECASE Regenerative Energie GmbH, Busdorf)
Projektbericht
Gierwinkelfehler bei Windenergieanlagen
Prof. Faber, HS Flensburg (Denker & Wulf AG, Sehestedt; ROMO Wind Deutschland GmbH, Hamburg; Senvion SE, Hamburg)
Projektbericht
Nutzerzentriertes Reichweitenmanagement Elektrobusse
Prof. Franke, Uni Lübeck (Stadtverkehr Lübeck GmbH)
Projektbericht
Wärmeplan Schleswig-Holstein
Prof. Möller, Uni Flensburg (Gottburg Energie- und Wärmetechnik GmbH & Co. KG, Leck)
Projektbericht
Hydropneumatisches Schwungradspeichersystem
Prof. Jauch, HS Flensburg (HYDAC TECHNOLOGY GmbH, Sulzbach/Saar)
Projektbericht
Batteriemanagement für Systeme mit hoher Leistungsdichte und langer Nutzungsdauer
Prof. Weber, FH Kiel (Liacon GmbH, Itzehoe)
Projektbericht
Entwässerung von Biomasse mit max. Energieeffizienz
Prof. Weychardt, FH Kiel (Bi.En GmbH & Co. KG, Kiel; FuE-Zentrum FH Kiel GmbH)
Projektbericht
Aerodynamischer Handschuh
Prof. Schaffarczyk, FH Kiel (Senvion SE, Hamburg; Denker & Wulf AG, Sehestedt; HS Flensburg)
Projektbericht
Windenergie-Mittelspannungs-Umrichter
Prof. Hinrichsen, HS Flensburg (FeCon GmbH, Flensburg, und Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Niederlassung Lübeck)
Projektbericht
Elektrizitätsnetzgekoppelte Fernwärmeversorgung 2020
Prof. Tuschy, HS Flensburg (Stadtwerke Flensburg GmbH)
Projektbericht
Energiemanagement für stationäre Energiespeichersysteme
Prof. Weber, FH Kiel (IAV GmbH Ingenieurgesellschaft für Auto und Verkehr, Gifhorn)
Projektbericht
DFZ-Analytik zur Überwachung der Energieeffizienz
Prof. Fickenscher, Uni Kiel/UKSH (PPF Forschungsgemeinschaft GbR, Hamburg)
Projektbericht
Cross Innovation in der Energiewirtschaft
Prof. Schultz, Uni Kiel (Stadtwerke Kiel AG und IPP ESN Power Engineering GmbH, Kiel)
Projektbericht
Bereitstellung von Regelleistung/Systemträgheit mit WEA
Prof. Jauch, HS Flensburg (Suzlon Energy GmbH, Hamburg)
Projektbericht
SymHEMS – SmartGrid@Home
Prof. Leucker, Uni Lübeck (Symcon GmbH, Lübeck)
Projektbericht
Sub-Sea-Modul zur Daten- und Energieübertragung
Prof. Badri-Höher, FH Kiel (SubCtech GmbH, Kiel)
Projektbericht
Zwei Windkraftgeneratoren an einem Umrichter
Prof. Schümann, FH Kiel (SkyWind GmbH, Büdelsdorf)
Projektbericht
Optimierung des Life-Cycle-Managements von WEA
Prof. Lüssem, FH Kiel (cmc GmbH, Schönkirchen)
Projektbericht
Structural Health Monitoring für WEA
Prof. Faber, HS Faber (DNV GL, Kaiser-Wilhelm-Koog und Denker & Wulf AG, Sehestedt)
Projektbericht
Robustere WEA und leistungselektronische Komponenten
Prof. Liserre, Uni Kiel (Danfoss Silicon Power, Flensburg; Senvion SE, Hamburg; ftcap GmbH, Husum
Projektbericht
Open Source Energie-Modell Schleswig-Holstein
Prof. Hohmeyer, Uni Flensburg (ARGE Netz GmbH & Co. KG, Breklum, und IHK Schleswig-Holstein)
Projektbericht
Abgasemissionen von Großmotoren in Schiffen
Prof. Lebert, FH Kiel (AVL Zöllner Marine GmbH, Kiel)
Projektbericht
Stärkeschaum auf Fahrsilos
Prof. Reckleben, FH Kiel (AMANDUS KAHL GmbH & Co. KG, Reinbek)
Projektbericht
Druckluftspeicherkraftwerk Schleswig-Holstein
Prof. Tuschy, HS Flensburg (GEO Gesellschaft für Energie und Oekologie mbH, Langenhorn
Projektbericht
WEA-Rotorblätter aus Holz statt aus Glasfaser
Prof. Faber, HS Flensburg (Hoyer & Prass GbR, Hamburg)
Projektbericht
Optimierte Fahrplanprognose für die Energiebeschaffung
Prof. Bruce-Boye, TH Lübeck (Stadtwerke Norderstedt)
Projektbericht
Intelligente WEA-Regelung
Prof. Jauch, HS Flensburg (GL Garrad Hassan Deutschland GmbH, Kaiser-Wilhelm-Koog)
Projektbericht
Energieeffizienter Stahlrohrturm für WEA
Prof. Faber, HS Flensburg (aerodyn Energiesysteme GmbH, Rendsburg)
Projektbericht
Induktive Ladeverfahren für E-Fahrzeuge
Prof. Fuchs, Uni Kiel (Jungheinrich AG, Norderstedt; Kristronics GmbH, Harrislee; JENOPTIK ESW GmbH, Wedel)
Projektbericht
Zentralisiertes Lithium-Speicher-Monitoring
Prof. Leucker, Uni Lübeck (ECC Repenning GmbH, Geesthacht)
Projektbericht
Kleinwindkraftanlagen
Prof. Fuchs, Uni Kiel (Reese + Thies Industrieelektronik, Itzehoe, und ESCD GmbH, Brunsbüttel)
Projektbericht
Kolküberwachung für Offshore-WEA
Prof. Badri-Höher, FH Kiel (FuE-Zentrum FH Kiel GmbH)
Projektbericht

FAQ

HWT-Projekte können mit bis zu 150.000 Euro durch die EKSH gefördert werden.
In der Regel werden bis zu 80 Prozent der gesamten Personal- und Sachausgaben gefördert. 20 Prozent sollen durch die Kooperationspartner:innen bereitgestellt werden. Investitionen können mit bis zu 100 Prozent gefördert werde.

Sind kleine Unternehmen Kooperationspartner, kann die Förderquote bis zu 90 Prozent betragen. Bis zu 95 Prozent sind möglich, wenn die Erstberufung des:der Antragsteller:in nicht länger als fünf Jahre zurückliegt oder das Unternehmen vor nicht längerer Zeit als fünf Jahren gegründet worden ist.

Ja, in begrenztem Umfang als Personalmittel (Kosten für Lehrbeauftragte als Ersatz).

Ja, für Kosten für Projektmanagement und -abwicklung können 10 Prozent der Fördersumme (nicht Projektkosten!) anerkannt werden.

Ja. Wer eine gemeinsame Fragestellung interdisziplinär bearbeiten möchte, kann auch gemeinsam einen HWT-Förderantrag einreichen. Zur Abwicklung der Förderung ist es notwendig und sinnvoll, dass ein:e Forscher:in die Projektleitung übernimmt.

In der Regel wird ein Beitrag von 20 Prozent erwartet. Dieser kann bar oder als Eigenleistung erbracht werden, aber auch durch Überlassung von Geräten oder Betriebsmitteln. Bei kleinen oder jungen Unternehmen kann sich der Beitrag auf 10 bzw. 5 Prozent reduzieren. Als kleines Unternehmen gelten solche, die nicht mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen und deren Bilanzsumme nicht höher als 10 Mio. Euro ist.

Nein. In einem HWT-Projekt kann auch mit Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Verbänden, Institutionen oder Kommunen zusammengearbeitet werden.

Änderungen sind grundsätzlich jederzeit möglich, sofern sie das Projektziel nicht gefährden. Sie bedürfen aber der vorherigen Zustimmung der EKSH. Änderungen können die Projektdurchführung, die Finanzierung oder die Kooperation mit dem Unternehmenspartner betreffen. Geringfügige Änderungen im Finanzplan gelten als genehmigt, wenn die Abweichung nicht größer ist als zehn Prozent der jeweiligen Kostenposition (Personal- oder Sachkosten, Investitionen) und wenn dafür in einer anderen Kostenposition eingespart wird.

Der Verwendungsnachweis besteht aus einem zahlenmäßigen Nachweis und einem Sachbericht. Beide sind nach Möglichkeit gemeinsam vorzulegen. Der Sachbericht soll so wissenschaftlich wie nötig und so allgemeinverständlich wie möglich abgefasst sein. Wichtig ist eine kurze Zusammenfassung und auch ein Abschnitt, der die Kooperation mit dem Unternehmenspartner beschreibt. Soweit es (genehmigte) Abweichungen vom Projektplan gegeben hat, ist auf diese im Sachbericht einzugehen.

Investitionen gehen nach Projektende in das Eigentum der Hochschule über.

Ansprechperson

Dr. Thies Rasmus Popp
Hochschule, Wissenschaft & Transfer
Telefon: 0431 36 30 36-30
Mobil: 0151 613 432 70
E-Mail: popp@eksh.org