„HWT Energie und Klimaschutz“

Ein Förderprogramm für Hochschulwissenschaftler:innen

Ziel des Programms „HWT Energie und Klimaschutz“ ist die Förderung der Zusammenarbeit von Hochschulwissenschaftler:innen mit Unternehmen. HWT steht für Hochschule-Wirtschaft-Transfer. Gefördert werden können Projekte, in denen eine für das Land Schleswig-Holstein relevante Fragestellung zu den Themen Energieproduktion und Klimaschutz, Energieverbrauch und Energieeffizienz oder Energieversorgung und Energiewirtschaft bearbeitet wird. Antragsberechtigt sind Hochschulen des Landes Schleswig-Holstein.

Für eine Antragsvorbereitung ist eine "Kleinförderung" in Höhe von max. 5 T€ pro Vorhaben möglich. Anträge hierfür sind formlos an die EKSH-Geschäftsführung zu stellen.

Nächster Antragsstichtag: 1. März 2022

Zum Programm und Antragsformular   FAQ

Alle HWT-Projekte im Überblick
Forschungsthema - Antragsteller:in - Unternehmenspartner (blau: neu, grün: laufend, grau: abschlossen)
KI-basiertes Forecasting und Microforecasting von Energieerzeugung und -verbrauch in dezentralen Strukturen
Profes. Meier, Schneider und Luczak, FH Kiel (Gemeindewerke Heikendorf und SWKiel Netz GmbH)
Drehmomentbasierte Zerspanungsoptimierung (DrehOpt)
Prof. Mattes, FH Kiel (Saveapp GmbH, Werther)
CO2-Bilanzierung und Optimierung von Brückenbauwerken
Prof. Görtz, FH Kiel (Ingenieurbüro Mohn GmbH, Melsdorf)
Hochtemperaturwärmepumpen in der Nah- und Fernwärmeversorgung – Technologie-perspektive für den kurz und mittelfristigen Einsatz in multivalenten Systemen
Prof. Tuschy, HS Flensburg (ARCTOS Industriekälte AG, Sörup)
Warmwasserbereitung als Hemmschuh der Energiewende im Gebäudebereich
Prof. Opel, FH Westküste (PPF Ingenieure, Hamburg)
Dimensionierung und Prognose der Umweltauswirkung der ATES Anlage Bremerskamp in Kiel
Prof. Dahmke, Uni Kiel (Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR)
Optimierung und Langzeiterprobung eines Mittelspannungsnetzanalysators
Prof. Hinrichs, FH Kiel, mit Prof. Liserre, Uni Kiel (WEB Andresen GmbH, Breklum, und M.O.E. Moeller Operating Engineering GmbH, Itzehoe)
COMBINATION (COmprehensive MoBility INtegrATION)
Profes. Hardiman und Eckardt, FH Kiel (NAH.SH GmbH, Kiel)
Funktionalisierte Farbstoffe aus Mikroalgen für Solarzellen
Profes. Buczek und Elbing, TH Lübeck (Sea & Sun Technology GmbH, Trappenkamp)
Assistenzsystem für die energieeffiziente Bedienung von Werkzeugmaschinen
Prof. Mattes, FH Kiel (UXMA GmbH & Co. KG GmbH, Kiel)
Modularer Polygonturm für Windenergieanlagen
Prof. Keindorf, FH Kiel (Hoesch Schwerter Profile GmbH, Schwerte)
Klimagerechte Schifffahrt in Schleswig-Holstein - KlimaSchiffSH
Prof. Hohmeyer, Uni Flensburg (Flensburger Schiffbau-Gesellschaft)
Ableitung von Erfahrungswerten für FUNDEX Pfähle als Gründungselemente für Freileitungsmasten
Prof. Lüking, TH Lübeck (König GmbH, Stade)
Solarthermisch gestützte Nah- und Fernwärmeversorgung als Baustein der sektorengekoppelten Wärmewende in Schleswig-Holstein
Prof. Tuschy, HS Flensburg (Stadtwerke Flensburg)
Energieeffiziente Energieversorgung Klinikum Flensburg
Prof. Volta, HS Flensburg (Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt Flensburg)
Doppelt Schnell Doppelt Sicher
Prof. Liserre, Uni Kiel (Danfoss Silicon Power GmbH, Flensburg, und ftcap GmbH, Husum)
Diagnosesystem für Batterien zur Beurteilung der Einsatzfähigkeit für die Startfähigkeit und den Betrieb von Spezial- und Sonderfahrzeugen
Prof. Weber, FH Kiel (VINCORION | JENOPTIK Advanced Systems GmbH, Wedel)
Steigerung der Energieeffizienz bei Getreideanlagen durch nachhaltige Prozessoptimierung bei Trocknung und Lagerung
Prof. Reckleben, FH Kiel (RKL e.K., Rendsburg)
Nutzerzentrierte Potenzialsteigerung von E-CarSharing in Schleswig-Holstein (E.CarSHare+)
Prof. Franke, Uni Lübeck (StattAuto eG, Lübeck)
Projektbericht
Digitale Transformation von Energieversorgungsunternehmen: Die Rolle der Mitarbeiter im Wandel
Prof. Schultz, Uni Kiel (Stadtwerke Rendsburg GmbH; Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW), Reinbek; RheinEnergie AG, Köln; ESN EnergieSystemeNord GmbH, Schwentinental)
Nutzung von Meiereiabwässern zur internen Substitution von Brennstoffen
Prof. Born, HS Flensburg (Meierei Horst eG; Schrader Pflanzen Handelsgesellschaft mbh & Co. KG, Kölln-Reisiek)
Projektbericht
Entwicklung eines Energiemanagementsystems unter Berücksichtigung reg. Erzeugungsanlage
Prof. Saiju, HS Flensburg (RECASE Regenerative Energie GmbH, Busdorf)
Projektbericht
Gierwinkelfehler bei Windenergieanlagen
Prof. Faber, HS Flensburg (Denker & Wulf AG, Sehestedt; ROMO Wind Deutschland GmbH, Hamburg; Senvion SE, Hamburg)
Projektbericht
Nutzerzentriertes Reichweitenmanagement Elektrobusse
Prof. Franke, Uni Lübeck (Stadtverkehr Lübeck GmbH)
Projektbericht
Wärmeplan Schleswig-Holstein
Prof. Möller, Uni Flensburg (Gottburg Energie- und Wärmetechnik GmbH & Co. KG, Leck)
Projektbericht
Hydropneumatisches Schwungradspeichersystem
Prof. Jauch, HS Flensburg (HYDAC TECHNOLOGY GmbH, Sulzbach/Saar)
Projektbericht
Batteriemanagement für Systeme mit hoher Leistungsdichte und langer Nutzungsdauer
Prof. Weber, FH Kiel (Liacon GmbH, Itzehoe)
Projektbericht
Entwässerung von Biomasse mit max. Energieeffizienz
Prof. Weychardt, FH Kiel (Bi.En GmbH & Co. KG, Kiel; FuE-Zentrum FH Kiel GmbH)
Projektbericht
Aerodynamischer Handschuh
Prof. Schaffarczyk, FH Kiel (Senvion SE, Hamburg; Denker & Wulf AG, Sehestedt; HS Flensburg)
Projektbericht
Windenergie-Mittelspannungs-Umrichter
Prof. Hinrichsen, HS Flensburg (FeCon GmbH, Flensburg, und Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Niederlassung Lübeck)
Projektbericht
Elektrizitätsnetzgekoppelte Fernwärmeversorgung 2020
Prof. Tuschy, HS Flensburg (Stadtwerke Flensburg GmbH)
Projektbericht
Energiemanagement für stationäre Energiespeichersysteme
Prof. Weber, FH Kiel (IAV GmbH Ingenieurgesellschaft für Auto und Verkehr, Gifhorn)
Projektbericht
DFZ-Analytik zur Überwachung der Energieeffizienz
Prof. Fickenscher, Uni Kiel/UKSH (PPF Forschungsgemeinschaft GbR, Hamburg)
Projektbericht
Cross Innovation in der Energiewirtschaft
Prof. Schultz, Uni Kiel (Stadtwerke Kiel AG und IPP ESN Power Engineering GmbH, Kiel)
Projektbericht
Bereitstellung von Regelleistung/Systemträgheit mit WEA
Prof. Jauch, HS Flensburg (Suzlon Energy GmbH, Hamburg)
Projektbericht
SymHEMS – SmartGrid@Home
Prof. Leucker, Uni Lübeck (Symcon GmbH, Lübeck)
Projektbericht
Sub-Sea-Modul zur Daten- und Energieübertragung
Prof. Badri-Höher, FH Kiel (SubCtech GmbH, Kiel)
Projektbericht
Zwei Windkraftgeneratoren an einem Umrichter
Prof. Schümann, FH Kiel (SkyWind GmbH, Büdelsdorf)
Projektbericht
Optimierung des Life-Cycle-Managements von WEA
Prof. Lüssem, FH Kiel (cmc GmbH, Schönkirchen)
Projektbericht
Structural Health Monitoring für WEA
Prof. Faber, HS Faber (DNV GL, Kaiser-Wilhelm-Koog und Denker & Wulf AG, Sehestedt)
Projektbericht
Robustere WEA und leistungselektronische Komponenten
Prof. Liserre, Uni Kiel (Danfoss Silicon Power, Flensburg; Senvion SE, Hamburg; ftcap GmbH, Husum
Projektbericht
Open Source Energie-Modell Schleswig-Holstein
Prof. Hohmeyer, Uni Flensburg (ARGE Netz GmbH & Co. KG, Breklum, und IHK Schleswig-Holstein)
Projektbericht
Abgasemissionen von Großmotoren in Schiffen
Prof. Lebert, FH Kiel (AVL Zöllner Marine GmbH, Kiel)
Projektbericht
Stärkeschaum auf Fahrsilos
Prof. Reckleben, FH Kiel (AMANDUS KAHL GmbH & Co. KG, Reinbek)
Projektbericht
Druckluftspeicherkraftwerk Schleswig-Holstein
Prof. Tuschy, HS Flensburg (GEO Gesellschaft für Energie und Oekologie mbH, Langenhorn
Projektbericht
WEA-Rotorblätter aus Holz statt aus Glasfaser
Prof. Faber, HS Flensburg (Hoyer & Prass GbR, Hamburg)
Projektbericht
Optimierte Fahrplanprognose für die Energiebeschaffung
Prof. Bruce-Boye, TH Lübeck (Stadtwerke Norderstedt)
Projektbericht
Intelligente WEA-Regelung
Prof. Jauch, HS Flensburg (GL Garrad Hassan Deutschland GmbH, Kaiser-Wilhelm-Koog)
Projektbericht
Energieeffizienter Stahlrohrturm für WEA
Prof. Faber, HS Flensburg (aerodyn Energiesysteme GmbH, Rendsburg)
Projektbericht
Induktive Ladeverfahren für E-Fahrzeuge
Prof. Fuchs, Uni Kiel (Jungheinrich AG, Norderstedt; Kristronics GmbH, Harrislee; JENOPTIK ESW GmbH, Wedel)
Projektbericht
Zentralisiertes Lithium-Speicher-Monitoring
Prof. Leucker, Uni Lübeck (ECC Repenning GmbH, Geesthacht)
Projektbericht
Kleinwindkraftanlagen
Prof. Fuchs, Uni Kiel (Reese + Thies Industrieelektronik, Itzehoe, und ESCD GmbH, Brunsbüttel)
Projektbericht
Kolküberwachung für Offshore-WEA
Prof. Badri-Höher, FH Kiel (FuE-Zentrum FH Kiel GmbH)
Projektbericht

FAQ

HWT-Projekte können mit bis zu 150.000 Euro gefördert werden. In der Regel werden bis zu 80 Prozent der Personal- und Sachausgaben gefördert. Investitionen können mit bis zu 100 Prozent gefördert werde.

Sind kleine Unternehmen Kooperationspartner, kann die Förderquote bis zu 90 Prozent betragen. Bis zu 95 Prozent sind möglich, wenn die Erstberufung des:der Antragsteller:in nicht länger als fünf Jahre zurückliegt oder das Unternehmen vor nicht längerer Zeit als fünf Jahren gegründet worden ist.

Ja, in begrenztem Umfang als Personalmittel (Kosten für Lehrbeauftragte als Ersatz).

Ja, für Kosten für Projektmanagement und -abwicklung können 10 Prozent der Fördersumme (nicht Projektkosten!) anerkannt werden.

Ja. Wer eine gemeinsame Fragestellung interdisziplinär bearbeiten möchte, kann auch gemeinsam einen HWT-Förderantrag einreichen. Zur Abwicklung der Förderung ist es notwendig und sinnvoll, dass ein:e Forscher:in die Projektleitung übernimmt.

In der Regel wird ein Beitrag von 20 Prozent erwartet. Dieser kann bar oder als Eigenleistung erbracht werden, aber auch durch Überlassung von Geräten oder Betriebsmitteln. Bei kleinen oder jungen Unternehmen kann sich der Beitrag auf 10 bzw. 5 Prozent reduzieren. Als kleines Unternehmen gelten solche, die nicht mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen und deren Bilanzsumme nicht höher als 10 Mio. Euro ist.

Nein. In einem HWT-Projekt kann auch mit Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Verbänden, Institutionen oder Kommunen zusammengearbeitet werden.

Änderungen sind grundsätzlich jederzeit möglich, sofern sie das Projektziel nicht gefährden. Sie bedürfen aber der vorherigen Zustimmung der EKSH. Änderungen können die Projektdurchführung, die Finanzierung oder die Kooperation mit dem Unternehmenspartner betreffen. Geringfügige Änderungen im Finanzplan gelten als genehmigt, wenn die Abweichung nicht größer ist als zehn Prozent der jeweiligen Kostenposition (Personal- oder Sachkosten, Investitionen) und wenn dafür in einer anderen Kostenposition eingespart wird.

Der Verwendungsnachweis besteht aus einem zahlenmäßigen Nachweis und einem Sachbericht. Beide sind nach Möglichkeit gemeinsam vorzulegen. Der Sachbericht soll so wissenschaftlich wie nötig und so allgemeinverständlich wie möglich abgefasst sein. Wichtig ist eine kurze Zusammenfassung und auch ein Abschnitt, der die Kooperation mit dem Unternehmenspartner beschreibt. Soweit es (genehmigte) Abweichungen vom Projektplan gegeben hat, ist auf diese im Sachbericht einzugehen.

Investitionen gehen nach Projektende in das Eigentum der Hochschule über.

Ansprechperson

Dr. Thies Rasmus Popp
Projektleiter, HWT-Programm, EKSH-Promotionsstipendium
Telefon: 0151 61343270
E-Mail: popp@eksh.org